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Warum hat der Schiedsrichter gerade gepfiffen?

Für jemanden, der sich mit den Feinheiten hinsichtlich des Regelwerks im Rugby-Sport nicht auskennt, kann es manchmal schwer sein zu erkennen warum der Schiedsrichter das Spiel wegen einer Regelwidrigkeit gestoppt hat. Anbei geben wir einen Einblick in die häufigsten Situationen, warum gepfiffen wurde. Neben der Beschreibung ist jeweils das Zeichen, das der Schiedsrichter gibt, wenn die beschriebene Situation eintritt. Die Zeichen für Straf- und Freitritte sind auf Seite 9 zu sehen.

“Straf- und Freitritt”-Seite

  • Vorteil laufen lassen

    Vorteil wird entweder bei kleineren Vergehen (z.B. Vorball) oder bei Vergehen, die einen Straftritt hervorrufen würden (z.B. Abseitsspiel), gegeben. Der Schiedsrichter entscheidet, ob die andere Mannschaft, die den Regeln entsprechend spielt, mehr von einem Vorteil profitieren würde und lässt das Spiel der Situation entsprechend weiterlaufen. Falls kein Vorteil entsteht, pfeift der Unparteiische ab und geht zu dem Punkt zurück, wo die Regelwidrigkeit ursprünglich geschehen ist.

  • Vorwärts-Pass und Vorball

    Manchmal wird ein Angriff, der in Richtung Mallinie läuft, vom Schiedsrichter gestoppt.

    Falls der Ball nach vorne gepasst wurde oder der Ball durch einen Handling-Fehler nach vorne geflogen ist, kommt es zu einem Gedränge, für die Mannschaft, die den Vorball nicht hervorgerufen hat.

    Vorwärts-Pass
    Vorball
  • Nicht vom Spieler oder vom Ball gelöst

    Nach einem Tackle muss sich der Tackler sofort vom Ballträger lösen und der Ballträger wiederum sofort vom Ball.

    Ein Vergehen in beiden beschriebenen Situationen führt zu einem unfairen Kampf um den Ball. Falls das Loslösen nicht in einem bestimmten Zeitraum geschieht, wird der Unparteiische der anderen Mannschaft einen Straftritt zusprechen.

    Nicht vom Spieler gelöst
    Nicht vom Ball gelöst
  • Nicht weggerollt

    Wenn ein Ruck oder ein Paket entstanden ist, muss sich jeder am Boden liegende Spieler vom Ball wegbewegen, damit der Spielfluss für die angreifende Mannschaft nicht gestört wird.

    Falls man sich jedoch nicht vom Ball weggerollt hat, wird der anderen Mannschaft ein Straftritt zugesprochen.

  • Von der Seite ins Ruck oder ins Paket gegangen

    Wenn man sich einem Ruck oder einem Paket anschliesst, müssen alle Spieler dies vom letzten Fuss des letzten eigenen Spielers tun.

    Falls sie von der Seite kommen, sind sie in einer Abseits-Position und sobald sie dann ins Spiel eingreifen, wird der Schiedsrichter der anderen Mannschaft einen Straftritt zusprechen.

  • Unspielbarer Ball im Ruck oder Paket

    Falls der Ball im Ruck unspielbar wird, z.B. unter Spielern liegt, die am Boden liegen, entscheidet der Schiedsrichter auf Gedränge für die im Voraus vorwärtsgegangene Mannschaft, bevor der Ball unspielbar wurde. Im Paket hat diejenige Mannschaft den Gedrängeeinwurf, die zu Beginn des Pakets nicht im Ballbesitz war.

    unspielbar im Ruck
    unspielbar im Paket
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